Viele Tierarten leben so heimlich, dass sie kaum beobachtet und gezählt werden können. Das stellt Forscherinnen, Artenschützer und die Politik vor Herausforderungen, denn der Schutz und das Management basiert auf den Daten über die Verbreitung einer Art und ob der Bestand zu- oder abnimmt. Bei heimlichen Arten braucht es viel Kreativität, um ihnen auf die Spur zu kommen. Genau so eine Art ist der Fischotter: Er ist nachtaktiv, hat ein grosses Streifgebiet und hält sich vornehmlich im und am Gewässer auf. Obendrein ist er in der Schweiz selten und stark bedroht. Wie weist man den Fischotter also nach und was haben sich Forschende einfallen lassen, um den Fischotter zu erforschen?