Unheimlich heimlich – Nachweismethoden des Fischotters

Über diese Veranstaltung

Viele Tierarten leben so heimlich, dass sie kaum beobachtet und gezählt werden können. Das stellt Forscherinnen, Artenschützer und die Politik vor Herausforderungen, denn der Schutz und das Management basiert auf den Daten über die Verbreitung einer Art und ob der Bestand zu- oder abnimmt. Bei heimlichen Arten braucht es viel Kreativität, um ihnen auf die Spur zu kommen. Genau so eine Art ist der Fischotter: Er ist nachtaktiv, hat ein grosses Streifgebiet und hält sich vornehmlich im und am Gewässer auf. Obendrein ist er in der Schweiz selten und stark bedroht. Wie weist man den Fischotter also nach und was haben sich Forschende einfallen lassen, um den Fischotter zu erforschen?

Entdecken, Staunen, Verstehen – die Kinder-Uni Winterthur startet in eine neue Runde!

Auch im kommenden Semester laden wir alle Kinder von der 4. bis 6. Klasse ein, gemeinsam mit Expertinnen und Experten spannende Themen aus der Welt der Wissenschaft zu entdecken. Wir fragen: Wie kann man an zwei Orten gleichzeitig sein? Und was hat Quantenphysik mit neuen Technologien zu tun? Wir erfahren, wieso Computer mit uns sprechen können und was dahintersteckt, wenn künstliche Intelligenz Sprache versteht. Ausserdem entdecken wir Insekten als Superhelden auf sechs Beinen, tauchen in die Welt der springenden Gene ein und finden heraus, was Temperatur eigentlich ist und wie man sie misst. Zum Abschluss wird es tierisch geheimnisvoll: Wir lernen, wie Forschende dem heimlichen Fischotter auf die Spur kommen.

Die Kinderuni lädt zum Staunen, Mitdenken und Fragenstellen ein – sei dabei!

Wichtige Informationen

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Wer wird uns begleiten

Prof. Dr. Maria Schmidt

Professorin für Physik an der ZHAW

Prof. Dr. Maria Schmidt forscht seit über 15 Jahren im Bereich der Optik und Lichtphysik. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, komplexe wissenschaftliche Themen für Kinder verständlich und spannend zu erklären. Mit ihren interaktiven Vorlesungen begeistert sie regelmäßig junge Forscherinnen und Forscher.

Irene Weinberger

Über einige Umwege ist Irene Weinberger Biologin geworden. Zuerst machte sie die kaufmännische Lehre, dann reiste sie während zwei Jahren von Praktikum zu Praktikum durch Europa. Vor allem Robben faszinierten sie und sie wollte mehr über die Tiere erfahren. Sie entschied sich daher, die Erwachsenenmatur nachzuholen und studierte anschliessend in Bern Biologie. Die Freude an der Forschung brachte sie an die Universität Zürich, wo sie ihre Doktorarbeit über den Fischotter und seine Ansprüche an den Lebensraum in den Alpen verfasste. Heute ist Irene Weinberger selbständige Biologin mit einem Büro in Bern. Sie leitet seit über 10 Jahren die Geschäftsstelle der Stiftung Pro Lutra, die sich für den Fischotter in der Schweiz einsetzt.

Veranstaltungsdetails

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